Mark Wade ist ein Kontrabassist und Komponist aus New York, dessen neues Album “Event Horizon” nicht nur für Bassisten hörenswert ist. Der Bandleader ist mit zahlreichen virtuosen Bassoli  auf dem Album vertreten ( z.B. Singsong ) aber auch seine Mitmusiker Pianist Tim Harrison und Drummer Scott Neumann können überzeugen. Alle Drei sind aber nicht nur klasse Solisten, sondern beherrschen auch Ihre jeweilige Begleiterrolle. Mark Wade, der lange Schüler bei Mike Richmond war, hat alle Stücke, mit einer Ausnahme (Harold Arlen’s: If I only had a brain), für die klassische Piano-Trio Besetzung selbst komponiert, seine Songs bewegen sich im “konventionellen” amerikanischen Modern Jazz und können allesamt durch anspruchsvolles Niveau überzeugen.

Auch mit dem Bogen weiss Mark Wade umzugehen, wie man in dem wunderschönen Titel “Valley and Stream” hören kann. Das ganze Album hat einen sehr natürlichen Sound, der Bass ist stets vorne, das Soundbild “atmet und hat Luft”, ist sehr angenehm. Mark Wade spielt einen Bass von Rudolph Fiedler gebaut 2007 in Prag, bestückt mit Thomastik Superflexible Medium Saiten. Er betrachtet dieses Album als Startpunkt und Sprungbrett für seine Solokarriere- ein äusserst gelungener Start!

Mark Wade spielte als Sideman u.a. mit Don Byron, Jimmy Heath und Stacey Kent, ausserdem war er Bassist in diversen Broadway Shows und verfügt über eine langjährige Erfahrung als Orchestermusiker.

Neben seiner Bassisten- und Bandleaderrolle ist Mark Wade auch Gründer und Leiter der Organisation New Music Horizons., die zum Ziel hat, Komponisten sowohl der Klassik als auch des zeitgenössischen Jazz zu fördern, Konzerte zu organisieren und zu promoten.

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